Was ist NIST CSF 2.0?
Das NIST Cybersecurity Framework (CSF) ist ein freiwilliges Framework, um Ihre Cybersecurity zu organisieren, zu verstehen und zu verbessern. Es wurde vom US National Institute of Standards and Technology geschaffen, und Version 2.0 erschien im Februar 2024. Es ist keine Regulierung, und entscheidend ist: Es ist kein Standard, gegen den Sie zertifizieren — es gibt kein NIST CSF Audit, keine Prüfung und kein Zertifikat für die Wand.
Deshalb ist die Sprache rund um CSF anders als bei einem zertifizierbaren Standard. Sie «bestehen» NIST CSF nicht, und niemand «fällt durch». Sie übernehmen es, richten sich danach aus und bauen ein Profile dagegen auf. Seine Aufgabe ist, Ihnen eine gemeinsame Struktur und ein Vokabular für Cybersecurity zu geben, eine Art zu beschreiben, wie gut aussieht, zu sehen, wo Sie stehen, und zu entscheiden, was als Nächstes zu verbessern ist, statt einer festen Messlatte, die ein Auditor abhakt.
Das ursprüngliche Framework von 2014 richtete sich an Betreiber US-kritischer Infrastruktur. Version 2.0 erweiterte dieses Publikum bewusst: Es ist nun für Organisationen jeder Grösse und jeder Branche geschrieben, überall auf der Welt. Ein kleines europäisches Softwareunternehmen kann CSF ebenso leicht nutzen wie ein grosser US-Versorger, und tut es zunehmend, weil die Struktur gut übertragbar ist, auch wenn das Framework selbst US-amerikanischen Ursprungs ist.
Ergebnisse, keine Control-Checkliste
Es hilft, vorab zu wissen, was CSF nicht ist. Es ist keine Liste von Controls, die man abhakt. Der Core beschreibt Ergebnisse, Dinge, die über Ihre Sicherheit wahr sein sollen, und überlässt Ihnen die Wahl, wie Sie sie erreichen. Genau das macht es flexibel genug, um fast jede Organisation abzudecken, und ist auch der Grund, warum sich zwei Teams beide an CSF ausrichten und darunter sehr unterschiedliche Programme betreiben können.